Faszination Winter
Der Schnee verwandelt die Landschaft in eine magische Kulisse: glitzernde Eiskristalle, sanfte Schneedecken und frostige Lichtstimmungen. Doch um diese Schönheit perfekt einzufangen, brauchst du das richtige Know-how und Equipment.
Schnee reflektiert extrem viel Licht, deshalb ist die korrekte Belichtung eine Herausforderung. Nutze den manuellen Modus deiner Kamera oder die Belichtungskorrektur, um Überbelichtung zu vermeiden. Ein Grauverlaufsfilter kann helfen, den Himmel und die Landschaft harmonisch darzustellen. Achte außerdem darauf, deine Kamera warm zu halten – Kälte kann Akkus schneller entladen.
Egal ob Portraits im Schnee oder weite Winterlandschaften: Ein lichtstarkes Objektiv und ein Stativ für Langzeitbelichtungen gehören unbedingt ins Gepäck. Denk auch an die Details – Eiszapfen, Fußspuren oder Schneeflocken auf einem Ast können faszinierende Motive sein.
Reisefotografie in der Antarktis
Eine Reise in die Antarktis ist ein Abenteuer, das man nie vergisst. Philipp Ehmann, ein treuer Kunde von uns, hat diese einmalige Erfahrung gemacht und erzählt uns von den Herausforderungen und atemberaubenden Momenten.
„Die Antarktis ist wie ein anderer Planet – gigantische Eisberge, wilde Tierwelten und ein endloses Weiß. Für Fotografen ein Paradies, aber auch eine Herausforderung.“ Besonders wichtig sei die richtige Vorbereitung, so Philipp: „Das Wetter kann unberechenbar sein. Du brauchst wetterfestes Equipment und vor allem Ersatzakkus, weil die Kälte gnadenlos ist.“
Ein weiterer Tipp von Philipp: Nutze das Licht. „In der Antarktis hast du oft ein unglaublich weiches, diffuses Licht. Das macht deine Bilder noch magischer. Aber pass auf, dass die Belichtung stimmt – Eis ist tricky.“
Sein fotografisches Highlight der Reise? „Eine Kolonie Pinguine. Da merkst du erst, wie klein wir Menschen sind.“
Philipp hat uns mit seinen Bildern inspiriert und zeigt, dass es sich lohnt, die Grenzen der Welt zu erkunden. Du findest seine beeindruckenden Aufnahmen und Tipps auf unserer Inspirationsseite.
Die Antarktis war ein Erlebnis, das mich tief berührt hat. Diese endlose Weite, die Stille und die faszinierenden Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum – das bleibt für immer in meinem Gedächtnis. Besonders beeindruckend war die Herausforderung, die gewaltigen Eislandschaften und das Leben der Tiere aus sicherer Distanz einzufangen. Es hat mir gezeigt, wie kostbar und schützenswert diese Welt ist.
Es ist ein schöner sonniger Tag im November 2023. Ich sitze auf einer der sechs Bänke oben auf dem Deck der M/V Ushuaia, während wir in Richtung eines unserer Ziele in antarktischen Gewässern zusteuern. Der Ozean ist ruhig und die Wellen, welche unser Schiff aufwirft, brechen nicht, sondern schweifen lange ab. Der Wind ist frisch und weht durch den Fahrtwind in mein Gesicht. Es ist ruhig und friedlich. Endlose Weiten fernab von jeglicher Zivilisation.
Ungefähr das waren die Gefühle, als wir durch die Antarktis gefahren sind und die unterschiedlichen Ecken erkundet haben. Neben den Massen an Eis, wie die meisten sich die Antarktis wohl vorstellen, birgt diese darunter vergraben ganze Gebirgsketten. Gerade an der antarktischen Halbinsel sind diese enorm präsent. Vom Wasser steil aufsteigende mit Schnee verhangene Gipfel setzen die Landschaft besonders in Szene.
Das wohl Besondere daran ist die pechschwarze See in Kombination mit fabelhaften, epischen Landschaften und Wetterbedingungen. Lang gezogene Sonnenuntergänge eine besonders klare Luft, zumeist kaum Wellengang und dadurch spiegelnde Wasseroberfläche, soweit das Auge reicht und vereinzelt sind Tiere zu sehen.
Die Antarktis ist ein besonderer Fleck Erde. Wilde, freilebende Tiere, die sich zumeist besonders weit weg von einem selbst aufhalten. Ich selbst packe hierfür immer ein großes Tele ein. Fotoprofi hat mir für diese Reise das Sony FE 200-600/5,6-6,3 G zur Verfügung gestellt, was meiner Meinung nach einen hervorragenden Job erledigt hat. Mit einem passenden 2x Extender hatte ich dann eine effektive Brennweite von bis zu 1200 mm. Ausreichend genug um die Tiere vollständig in den Fokus zu rücken. Als Kamera nutze ich hier die Sony Alpha 7 IV, wodurch eine größere Blende von maximal f/13 und die daraus resultierenden höheren ISO-Zahlen kein Problem waren. Wer nur Fokus auf Fotografien von Pinguinen wert legt, kann auch auf den einen oder anderen Millimeter im oberen Bereich des Teles verzichten. Die kleinen Vögel sind neugierig und bei weitem nicht scheu und kommen auch gerne mal auf 5 Meter ran.
Die Reise in die Antarktis hat mir gezeigt, wie schützenswert unsere Natur ist. Aufgrund steigender Temperaturen ziehen sich die Pinguinkolonien immer weiter in den Süden zurück. Die Gletscher in der Antarktis sind lebensnotwendig für die Fauna. Durch die abrechenden Eisberge, die im Wasser treiben entsteht Plankton und zieht Krill an, von denen sich Wale, Pinguine und einige andere Tiere ernähren. Philipp Ehmann
Philipp setzt auf die Sony Alpha 7 IV, eine spiegellose Vollformatkamera, die sich ideal für extreme Bedingungen eignet. Mit ihrem leistungsstarken Autofokus und der beeindruckenden Bildqualität liefert sie auch in anspruchsvollen Lichtverhältnissen brillante Ergebnisse. Dank des Wetterschutzes bleibt sie auch in frostigen Temperaturen zuverlässig.
Für Tierfotografie und entfernte Motive ist das Sony FE 100-400/4-5-5,6 G Master ein perfekter Begleiter. Es bietet eine hervorragende Bildqualität über den gesamten Brennweitenbereich, schnellen Autofokus und optische Bildstabilisierung – ideal, um Wale, Robben oder Pinguine scharf abzulichten.
Für maximale Reichweite ist das Sony FE 200-600/5,6-6,3 G eine ausgezeichnete Wahl. Mit diesem Objektiv holst du selbst weit entfernte Motive gestochen scharf heran. Es eignet sich besonders für Landschaftsdetails und scheue Tiere, die du nicht stören willst.
Um die gewaltigen Eislandschaften und Sonnenuntergänge einzufangen, ist ein Weitwinkel unverzichtbar. Das Sony FE 16-35/2,8 GM bietet eine hervorragende Lichtstärke, gestochen scharfe Bilder und kreative Möglichkeiten, die Weite der Antarktis in Szene zu setzen.
Zubehör für frostige Bedingungen
- Ersatzakkus: Die Kälte entlädt Akkus schneller. Pack mindestens 2-3 zusätzliche Akkus für die Alpha 7 IV ein.
- Robustes Stativ: Ein leichtes, wetterfestes Stativ wie das Benro GoPlus Travel Stativ sorgt für Stabilität bei Langzeitbelichtungen.
- Kameratasche: Die Tenba Axis V2 Rucksack-Serie bietet Schutz vor Schnee, Nässe und Stößen.
- Handwärmer: Praktisch, um deine Hände und Akkus warm zu halten!